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Le Sorgenti


Fattoria Le Sorgenti, Vallina, Bagno a Ripoli / Florenz

Die Olivenbäume, die das extra vergine Olivenöl liefern, schmiegen sich an steile Hänge, die von den Ufern des Arno aufsteigen. Das Öl wird aus Frantoio- und Moraiolo-Kulturen gewonnen, mit geringen Zusätzen von Leccine und Piangente. Die Ernte beginnt in der ersten Hälfte des November, die optimale Zeit für die Reifung der Oliven. Das Öl wird unter einer Stickstoffatmosphäre gepresst und abgefüllt, um alle seine organoleptischen Merkmale und Besonderheiten zu erhalten. Die Ernte in der geeigneten Zeit und die nachfolgende Sorgfalt bei jedem weiteren Schritt, vom Feld bis zur Ölpresse, sichern das Erreichen der erwarteten und erwünschten Ergebnisse.

Organoleptische Prüfung: Der grasige, saubere, frische Duft erinnert an die Frucht, die grüne Olive. Am Gaumen stellt man unmittelbar eine angenehme Samtigkeit fest, einen fruchtigen vollen Geschmack, eine erfreuliche Balance zwischen pikant und bitter, eine angenehm adstringierende Note und vornehme Moschus-aromen.

Sorten: Frantoio, Moraiolo
Geschmack: fruchtig, frisch, grasig, pikant
Säure: 0,20 %
Polyphenole: 227 mg/kg
Produktion: 3000 Flaschen

   
  


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Menge:     

Das Weingut

Fattoria Le Sorgenti
Vallina, Bagno a Ripoli (Firenze)

Das Eichhörnchen hat Le Sorgenti als Wohnsitz gewählt und sich im Park und in den Wäldern des Gutes niedergelassen. Dieser energische, neu-gierige und kluge Geselle ist der Hüter der Wälder und ein Symbol für Kontinuität, denn er vergräbt einen Teil seiner Nahrungsvorräte, aus denen oft neue Bäume keimen. Und genau mit diesem kleinen possierlichen Tierchen möchten wir unseren Betrieb und unsere Philosophie identifizieren, denn es ist wie wir ein Wächter auf Zeit des größten Schatzes überhaupt: unserer Erde.

So interpretiert Gabriele Ferrari die Wahl des Betriebslogos und erklärt seine Gefühle für den Besitz, den er seit 1974 gemeinsam mit seiner Familie stetig wachsen ließ. Gabriele kümmert sich persönlich um das Land: Er ist Winzer und Olivenbauer, während seine Frau Elisabetta Ferrari den Betrieb verwaltet und sich mit großer Hingabe dem Gartenbau und der Bienenzucht widmet. Eine Familie, die angetrieben von der Leidenschaft und einer tiefen Verbundenheit zu ihrem Land und die es verstanden hat, diese wunderbaren Eigenschaften mit Geduld und Vertrauen auf ihren Sohn Filippo zu über-tragen, wobei Wachstum und Innovation zu ihren wichtigsten Zielen zählen.
Die natürliche Generationenentwicklung hat Filippo bis zum Hochschulab-schluss in Weinbau und Önologie geführt und seine Leidenschaft für die kaufmännische Leitung geweckt. Dabei bedient er sich der Mitarbeit des jungen Sommeliers Cristian Giorni, der sich der Public Relations des Wein-gutes und des agrotouristischen Betriebs widmet und in Italien und der Welt als Sprecher des Betriebes wirkt.
Ein junger, dynamischer und konstruktiver Betrieb, der nicht vergisst, wie wichtig die Erhaltung der Natur und der Tradition ist, um ein hohes Qualitätsniveau sowohl der Produkte als auch der Gästeunterbringung zu gewährleisten.
Der Fluss Arno bildet einen herrlichen Rahmen ( und ein einzigartiges Mikro-klima) für das Gut Le Sorgenti, in diesem alten und abwechslungsreichen Landstrich des Chianti, der nur wenige Kilometer vom Zentrum von Florenz entfernt ist.

Das im 14. Jh. entstandene Gut „L´Albergina“ wurde im Laufe der Jahr-hunderte von seinen jeweiligen Besitzern und Bewohnern erweitert und ver-ändert. 1585 wurde es von Cosimo Bardi in eine „Villa“ umgewandelt, um an-schließend lange Zeit im Besitz der Familie Bardi zu bleiben. Bis zum Jahr 1885, in dem die „Fattoria le Sorgenti“ durch die Hand der Familie Pillori entstand. 1959 schließlich erwarb die Familie Ferrari Ricci das Gut.
Seinen heutigen Namen verdankt der Besitz drei alten, noch heute fröhlich sprudelnden Wasserquellen: Fonte Gaia, Fonte del Re und Fonte al Noce.

Der Betrieb erstreckt sich auf insgesamt 58 Hektar. Auf 16 Hektar wird Wein angebaut und 12 Hektar sind mit Olivenbäumen bepflanzt.
Die angebauten Rebsorten gehören sowohl der alten als auch der jüngeren Weinbautradition der Toskana an. Der Anbau der Weinstöcke ist darauf ausgerichtet, Früchte für Weine hervorzubringen, deren Bestimmung es ist, in die Spitzenkategorie Cru zu gelangen.
Die Weinberge des Betriebs heißen Capaccio, Torre Rossa, La Sala, Pozzo delle Fate, La Tavolina, La Terrazza, Le Sorgenti und Gli Istrici und ein jeder von ihnen hat seine eigenen besonderen Merkmale.

Die Weinberge genießen eine sehr günstige Sonnenlage, sie sind skelettreich und mit reichlich organischen Stoffen ausgestattet sowie gesegnet von guten Temperaturschwankungen, die idealen Bedingungen für eine limitierte und sehr hochwertige Produktion.

Seit 1998 konzentriert der Betrieb seine ganze Energie auf eine Spitzen-produktion, mit der er Jahr für Jahr Spitzenpositionen unter den besten Weinen des Terroirs und der ganzen Welt erreicht. Stets umsichtige landwirtschaftliche Verfahren und ein erneuertes Be-wußtsein bezüglich Vinifikation und Reifung der Weine sorgten für ein exponentielles qualitatives Wachstum in den letzten Jahren. Sowohl in Italien als auch im Ausland haben die Weine der Fattoria delle Sorgenti Medaillen und Anerkennung erhalten, die das Engagement und die Leidenschaft eines Familienbetriebes prämieren, in dem für jeden Schritt der Produktion Namen und Gesichter stehen.


Vom Tafelwein bis zu den großen IGT-Weinen, vom VinSanto bis zum Nativen Olivenöl Extra Laudemio: Alle Produkte sind Frucht einer Produktion unter voller Berücksichtigung der Natur und in der Lage, das ganze Potenzial des Terroirs auszudrücken, auch dank der aufmerksamen Interpretation seitens der Familie und ihrer Mitarbeiter, die wirklich einzigartige Flaschen mit ausgeprägter Persönlichkeit firmieren.
Außer Wein und Olivenöl stellt das Gut auch Honig her. Dank der Leidenschaft der Bienenfreundin Elisabetta Ferrari entstehen aus den Blüten und Extrakten der Pflanzen und jahrhundertealten Bäume unseres Parks zwei ausgezeichnete Sorten Naturhonig: Akazienhonig und Tausend-blütenhonig (Millefiori).
Seit 2006 stehen Urlaubern in den hellen und ruhigen Räumlichkeiten des antiken Wohnsitzes vier Zimmer zur Verfügung.

Die Leidenschaft
Mit einem so wichtigen Erbe wie es das Land ist, ist ein Beruf verbunden, der die Liebe zur Natur und die Leidenschaft dafür vereint, die Kunst durch Wein auszudrücken. Filippo bekräftigt: „Der Wein ist ein wichtiges Ausdrucksmittel, denn wir teilen uns selber mit, unseren Geschmack und unsere Persön-lichkeit, die an unser Land gebunden ist“.
Cristian fährt fort: „Dies ist keine Arbeit, die nur als Selbstzweck betrieben wird. Der Wein besitzt wie eine Person Geist, Körper und Seele, Wein lebt und verbessert sich im Laufe der Zeit, allem voran sind Respekt und Kenntnis erforderlich“. In die gleiche Richtung gehen die Worte von Gabriele: „Die Umwandlung und Entwicklung dessen, was uns die Natur schenkt, auf bestmögliche Weise durchzuführen ist für uns eine moralische Pflicht, als ob man ein Kind an der Hand nimmt, um es auf dem Weg des Lebens zu führen.“ Und wiederum Gabriele fügt hinzu:
„Körper, Geist und Seele erzählen von einer Person. Und durch die Person erzählt der Wein von sich. Eine vom Menschen für den Menschen erschaffene Magie, um der Freude am Leben Ausdruck zu verleihen und der Leichtheit des eigenen Seins genügend Platz zu schenken“.

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